USA-Austausch mit der Burnt Hills Ballston Lake HighSchool - ein Tagebuchversuch

Hinflug und erste Eindrücke
Am 18.09. ging es los... wir, 18 Schüler/innen aus den Jahrgangsstufen 9, 10 und 11, trafen uns um 4:30 Uhr (morgens!!!) am Düsseldorfer Flughafen mit Herrn Schulz und Frau Laudahn. Herr Küpper war auch als Hauptorganisator vor Ort und begleitete uns bis zu dem Bereich, an dem nur noch Fluggäste weiter durften.  Dann ging es durch einige Kontrollen bis zum Gate. Da es kein Nonstop-Flug war, mussten wir in London umsteigen, wo wir wieder endlos kontrolliert wurden. Nach zwei Stunden ging es endlich über den großen Teich. Der Flug war lang, sehr lang. Aber immerhin gab es jede Menge Filme zu sehen. In Newark angekommen, mussten wir uns strengen Kontrollen unterziehen mit Fingerabdrücken, Foto und “Verhören”. Nachdem eindeutig festgestellt wurde, dass wir nur mit guten Absichten einreisen wollten, ging es weiter mit einem Shuttlebus nach Burnt Hills. Vier lange Stunden später kamen wir dann endlich an und wurden schon von den Gastfamilien erwartet und herzlich empfangen.

Das Wochenende stand vor der Tür, das wir direkt alleine in unseren Gastfamilien verbrachten. Aufregend! Aber die einen oder anderen machten dann doch noch Ausflüge zusammen. Eine Gruppe war am Samstag im Thacher State Park mit beeindruckenden Felsformationen (Helderberg Escarpment), Fossilien und einem wunderschönen Ausblick auf das Hudson Valley und Albany, der Hauptstadt des Bundesstaates New York.

Total cool ist, dass wir von den Gastgeschwistern, die ab 16 Jahren den Führerschein besitzen dürfen, rumgefahren wurden. Die Autos hier sind alle richtig groß und haben nur eine Federung, aber keine oder nur eine schlechte Dämpfung. Noch unglaublicher sind die Kühlschränke, die riesig sind, Wasserspender haben und Eiswürfel machen können! Alles ist hier riesig! Die Supermärkte haben fast durchgehend geöffnet und die Packungsgrößen sind gigantisch. Hinter den Kassen stehen Mitarbeiter, die für dich die Einkäufe einpacken. Die Kassierer müssen fast überall stehen. Viele Häuser sind aus Holz, die Grundstücke sind viel größer als bei uns, der Rasen viel grüner und überall gleich hoch gemäht. Die Häuser haben ganz dünne Wände, man hört alles durch. 

Montag früh sind wir das erste Mal in die Schule. Die Schule ist der absolute Wahnsinn. Sie hat WLAN und man darf außerhalb des Unterrichts sein Handy benutzen. Die Schüler haben hier viele Sportmöglichkeiten, zum Beispiel ein eigenes Schwimmbad, einen Fitnessraum, mehrere Tennisplätze, ein American Football Stadium (da passen 5000 Leute rein!!!), mehrere Fußballplätze, ein Cricket-Feld und eine riesengroße Sporthalle mit Tribünen.  Die ganze Schule ist sehr modern und gut ausgestattet, zum Beispiel hat sie viele IT-Geräte, viele Getränkeautomaten, größere Klassenräume, einen eigenen Parkplatz für Schüler, einen Lehrerparkplatz und Fachräume in verschiedenen Trakten. Hier herrscht überall strenge Disziplin. Das ist viel strenger als bei uns an der Schule. Alles ist peinlich sauber.

(Fiete Bandemer 10b, Lukas Zweier 9c, Leonard Bücken 9c)

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