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Mit einer spannenden Mixtur aus wissenschaftlicher Information, Show, Videosequenzen und Quiz bringt der Pädagoge Friedhelm Susok mit seinem Kollegen Justin Kettner Schülerinnen und Schülern das komplexe Thema Energiewende näher

Dass sich die Jahrgänge 7 und 8 neunzig Minuten lang voll auf einen Vortrag über die Energiewende konzentrieren, hätte der Organisator Hubert Engels von der Geschwister-Scholl-Gesamtschule Moers im Vorfeld niemals angezweifelt. „Ich war wirklich beeindruckt“, sagte der Biologielehrer nach dem Vortrag. „Ich habe eine so große Anzahl von Schülern selten so interessiert und aufmerksam gesehen.“

Zuvor hatte Hauptmoderator Friedhelm Susok mit seinem Kollegen Justin Kettner den Schülern in seinem Programm „Lernerlebnis Energiewende“ einen unterhaltsamen Mix aus Show, Bewegtbild und Quiz geboten und dabei die Vision der Energiewende erklärt. Stromproduktion gestern und heute, Klimawandel, Energieeffizienz und einen Ausblick ins Jahr 2050 – Susok und Kettner ließen in ihren Dialogen kaum einen Aspekt aus. Die Generation, der er die Energiewende näherbringe, sei die, die das Projekt stützen und weiterbauen müsse, sagt Susok. Das sieht neben der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, die das Projekt fördert, auch „Enni - Energie- und Umwelttechnologie GmbH“, die die Kosten für die spezielle Unterrichtseinheit „Lernerlebnis Energiewende“ übernommen hat und damit ihren Beitrag zur Energiewende in den Köpfen der Jugend leisten will.

Auf Frontalunterricht setzten die Pädagogen im Energiewende-Programm übrigens nicht. Im Gegenteil: Sie binden ihr junges Publikum immer wieder aktiv in das Geschehen ein, etwa beim Quiz um die Anteile von erneuerbaren Energien in den sechzehn Bundesländern. Multimedial ist der Vortrag auf der Höhe der Zeit: Auf die Leinwand projezierte Videosequenzen und Animationen zum Thema mit aktuellsten Daten wechseln sich mit Infocharts und interaktiven Spielen ab, die die Schüler am Touchscreen lösen. „Ich fand das Lernerlebnis sehr informativ und auch witzig“, sagt eine Schülerin nach der Veranstaltung. „wir konnten viel spielen und durften oft nach vorne kommen und mitmachen.“ Ein ganz spezieller Unterricht, der begeistert.


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