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Namen jüdischer Opfer auf der Schlossfassade

Das Museum projiziert die Namen von 181 Bürgerinnen und Bürgern, die in Konzentrationslagern ermordet wurden, auf die Schlossfassade.

Als stilles Gedenken an 181 Bürgerinnen und Bürger aus dem Synagogenbezirk Moers projiziert das Grafschafter Museum am Mittwoch, 27. Januar, ab 17.30 Uhr ihre Namen auf die Schlossfassade. Die Menschen wurden damals von den Nationalsozialisten nach Auschwitz, Theresienstadt, Stutthof, Landeshut, Minsk, Riga, Dachau, Izbica, Treblinka, Chelmno, Warschau, Groß-Rosen, Kowno, Buchenwald, Lodz und Lenne verschleppt und ermordet.

Hintergrund der Projektion ist der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Er findet seit 2005, dem 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch sowjetische Truppen, jährlich statt.

Hans-Helmut Eickschen von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Moers e.V. hat die Liste der 181 Namen aktualisiert. Die Aktion findet in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Moers e.V., der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp, der Geschwister-Scholl-Gesamtschule und der Hermann-Runge-Gesamtschule statt.

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NRZ (mit Foto)

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